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Apfelbäume fördern die Artenvielfalt in Leopoldshöher Gärten

Leopoldshöhe. Bereits in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz im Frühjahr wurde über einen gemeinsamen Antrag der Ratsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD beraten.

Inhalt des Antrages war ein Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Verbesserung bzw. zum Erhalt der Artenvielfalt in Leopoldshöhe durch die Bereitstellung von Obstbäumen. Vor dem Hintergrund, dass auch in der Gemeinde Leopoldshöhe immer mehr Flächen für Insekten verlorengehen, soll mit der vorgesehenen Maßnahme dieser bedenklichen Entwicklung gegengesteuert werden.

Der Ausschuss hatte die vorgeschlagenen Maßnahmen einstimmig beschlossen, da Obstbäume eine gute Chance bieten CO2 gute binden und durch die Blüte, die Früchte und durch ihre Größe den verschiedensten Insekten Schutz und Lebensraum spenden.

Anpflanzung von Apfelbäumen in Privatgärten und auch im öffentlichen Raum – wie z.B. in Schulgärten – soll mit der Maßnahme gefördert werden. Die Gemeinde stellte zu diesem Zweck 1.000, – Euro im Haushalt bereit, gleichzeitig wurden Sponsoren für die Bäume gesucht.

Bürgerinnen und Bürger spendeten Geld für die Anpflanzung von Apfelbäumen. Für jeden gespendeten Euro gab die Gemeinde einen Euro dazu. Alte regionale Sorten wie der: Kaiser Wilhelm, Tannenkrüger, Roter Berlepsch, Alkmene und so einige alte Sorten mehr, werden nun in Leopoldshöhe ihren Platz in den Gärten und Gemeindewiesen ihren Platz finden.

Am 9. Dezember konnten die Apfelbäume bei Reiner Loer auf dem Bauhof der Gemeinde abgeholt werden. Hier warteten insgesamt 10 Apfelbäume auf ihre Abnehmer. Aus Greste hat sich Nadine Tölke für den „Kaiser Wilhelm“ entschieden, der mit seinem unverkennbaren, weinsäuerlichem Aroma, zu den beliebtesten alten Apfelsorten gehört.

In drei Kindertagesstätten in Asemissen Greste und Schuckenbaum zieht die „Rote Sternrenette“ in die Gärten ein.

Weitere sieben Apfelbäume werden auf Gemeindeflächen – wie zum Beispiel auf dem Heimathof – gepflanzt.